Montag, 8. August 2016

Smaskig-läcker

Man kann in Stockholm wirklich gut essen. Abgesehen von extrem weichen Brötchen beim Frühstück und auch in der SB-Theke, ist vieles zu empfehlen. 
Ein Abendessen im Hard Rock Café sollte zunächst die sichere Variante sein, da der Burger dort nur ca. € 20,- kostete. Ja, das kann man tatsächlich als günstig ansehen. Und es gibt Riesenportionen.
                                    
Hier die geräucherten Rippchen. Als der Kellner damit ankam, meinte der Gast, der das bestellt hat, das wäre nicht für ihn, weil er nicht mit einer solchen Riesenrippe gerechnet hatte.
Aber er hat sich tapfer durchgekämpft. Zugegeben, es war sehr laut im Hard Rock Café, aber eben einfach lecker. Und auch das Argument der älteren Gäste, das wäre nur etwas für junge Leute, kann ich nicht gelten lasen, denn die Stars, die dort auf TV und Videoleinwand ihre Hits zum Besten gaben, waren auch nicht viel jünger: Elton John, Jon Bon Jovi, die Rolling Stones. Also warum ist das nur für junge Leute? Die kennen einige der dort gezeigten Bands oder auch deren dort ausgestellte Hemden, Jacken, Instrumente und Hüte womöglich überhaupt nicht!
                                      
Fish&Chips gehen immer, nicht wahr? Hier eine Variante mit Dill-Pommes. Und im August ist "Kräftör-Zeit". An den roten Krebsen kann man gar nicht vorbeigehen. In jedem Restaurant, auf allen Märkten, in der Östermalm-Saluhall - überall leuchtet es rot.
        
Und dann sind da noch die Nachspeisen und der ganze Süßkram. Schweden gehört zu den Nationen mit dem höchsten Süßigkeitenverbrauch. Möglichst bunt und voller Zucker sollten sie sein. "Godis" heißen sie, und an einer Tankstelle habe ich eine große Reklame gesehen, daß es dort 300 Sorten "Godis" gibt. Du meine Güte!
          
Torten und Kuchen gibt es in allen Variationen und Geschmacksrichtungen. Gleich um die Ecke vom KOM-Hotel am "Sveavägen" kann man draußen sitzen, Schwedensonne von außen und Schwedenkuchen von innen genießen. HERRLICH!!! Noch nicht einmal die schwedische Übersetzung für Kuchen, "kaka", kann einem die Stimmung kaputt machen.
                                       
Für diese Schokoladen"buller" würde ich morden. Und dann ermittelt Kommissar Wallander gegen mich und ich lande hinter schwedischen Gardinen. Es gibt auch kein Entkommen, denn die schwedischen Autobahnen sind extrem leer, zumindest im Sommer, so daß man leicht gefunden wird. Man darf nur 120 km/h fahren und wird von Stahltrossen zwischen beiden Fahrbahnen ziemlich ausgebremst, weil die alle Nase lang auftauchen und für einige Kilometer aus zwei Spuren eine machen. Darüberhinaus kontrolliert die Polizei auch nachts, da ist es zudem fast immer hell, also keine Chance.
Aber zumindest darf ich die Polizisten, den Richter und meinen Knastwärter duzen - typisch Schweden.
















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