Sonntag, 2. Dezember 2018

Von drauß‘ vom Elsass komm‘ ich her

Ich muss Euch sagen, es weihnachtet dort viel mehr.... als sonstwo.
Im Elsass war ich mehrere Male zur Adventszeit, aber dieses Mal hat mich der ganze wunderbare Weihnachtsschmuck förmlich angesprungen, mir die Augen erleuchtet und den Kopf verdreht.
Zugegeben, in den meisten Orten stapeln sich die Besucher, und wenn man seit fast 30 Jahren regelmässig im Jahr zwei Adventsfahrten anbietet, dann hat man irgendwann die Weihnachtsmärkte einfach satt. Doch hier hat mich das dieses Mal nicht wirklich sehr gestört, denn meine Augen waren viel mehr mit nach oben an die Hausfassaden gucken beschäftigt als sich auf das Geschiebe vor mir zu konzentrieren und sich darüber zu ärgern.
Fast  jedes Haus hat festlich geflaggt und alles aufgefahren was die Dekorationskunst hergibt.
Dabei gibt es auffallend viele weiße Plüschteddies und -eisbären. 
Das ist mir schon bei früheren Besuchen aufgefallen, und ich frage mich auch dieses Mal wieder, ob die Elsässer ein besonderes Verhältnis zu Bären haben. Ist doch eigentlich der Storch das tierische Wahrzeichen der Region. 
Auch der ist natürlich überall zu finden, wird allerdings gnadenlos in allen möglichen Läden verkauft, anstatt wie die Bärchen in Ruhe von Fenstern auf die Weihnachtsmärkte herabschauen zu dürfen. 
Derer gibt es in Colmar gleich mehrere, und das war mir heute besonders wichtig, weil ich dringend eine Haarbürste brauchte und voll auf das reichhaltige Sortiment gesetzt hatte.
Wenn ich eines meiner überlebenswichtigsten Utensilien zu Hause vergesse, es dann auch noch Sonntag ist, alle Geschäfte geschlossen haben und man sich auch noch in Frankreich befindet, wo ich mich sowieso immer frage, wie die Bewohner ohne drei Drogeriemärkte, einen Aldi, einen Lidl und mindestens eine Tanke um die Ecke überleben können, dann ist bei mir Weltuntergangsstimmung.
Mit einer Frisur auf dem Kopf, die an eine Stroh-Explosion erinnert, schleiche ich durch Colmar und bin froh, daß mich da keiner kennt.
Na ja, meine 40 Reisegäste schon, aber da muß ich nun durch. Durch muß ich vor allem durch die gut gemeinten Ratschläge, wie „Zur Not könnte ich doch die Klobürste nehmen“.
Hauptsache, man dekoriert mich nicht als Rauschgoldengel an irgend einer Hauswand.

Aus der vorweihnachtlichen Dekorationsidylle werde ich herausgerissen, weil eine meiner Kundinnen beklaut wurde. Ist lange nicht vorgekommen, aber hier in Colmar, in einer engen, vollgestopften Gasse hat es mal wieder jemanden erwischt. Rucksack auf dem Rücken und weg sind die Dokumente!
Ich trage meinen Rucksack auch auf dem Rücken, aber Geld und Ausweise quasi in die Unterwäsche eingewebt, würde ich mich tatsächlich mal freuen, wenn ein Dieb mir eine Wasserflasche und Bonbons klaut und ein paar Taschentücher erbeutet.
Obwohl, um meinen Lippenstift wäre es dann doch schade!
Spaß beiseite, so etwas kann jeden treffen, denn die Tricks der Diebesbanden sind nunmal immer wieder erstaunlich, und man wundert sich, warum man einfach nichts bemerkt hat.
Es wird allmählich dunkel. Jetzt gibt Colmar alles! 
Häuser werden angestrahlt, mit Licht ein Adventskalender auf die Fassasden projiziert, wobei sich tatsächlich Törchen zu öffnen scheinen.
An anderen Gebäuden wiederum scheint es herabzuschneien. Welche Freude bei frühlingshaften Temperaturen von 14 Grad Anfang Dezember!

Ich mag gar nicht an Glühwein denken, aber es ist nunmal Advent und „vin chaud“ gibt es an jedem dritten Stand. Da kann man gar nicht anders als einen kaufen. Der weisse ist mein Hit der Saison. Einfach köstlich, und so ein Extra-Schweissausbruch ist doch auch wurscht, denn meine Haare sind ja eh schon hin.
Ein wenig weinselig trotte ich zurück zum Bus, ergattere unterwegs noch ein halbes Kilo Früchtekuchen, den ich am Abend  ausgeben will, denn es ist Busparty angesagt. 
Am Museum „Unterlinden“ schneit es auch, so gaukeln es mir die Lichtreflexe jedenfalls vor. Meine Gruppe wartet am Treffpunkt. Alle happy und mit einer gehörigen Portion vorweihnachtlicher Stimmung (sowie auch Glühwein) angefüllt.
Morgen ist Vogesenrundfahrt angesagt. Aussichtspunkte einsammeln, Munsterkäse schnüffeln und zum Schluß das große Flammkuchenfuttern.

Freitag, 28. September 2018

Bei Braveheart um die Ecke

An schwer historischer Stätte wohnen konnte ich auf meiner letzten Schottlandreise. Standort war Stirling. 
Der Schotte spricht das unglaublich schön aus, mit einem Fast-„Sch“am Anfang, einem rollenden „R“ in der Mitte und einem leicht geschnalzten „L“ zum Ende hin. 
Klingt kompliziert? Ist es auch. 
Genauso kompliziert wird es, wenn einen der Highlandbewohner fragt, ob man „Fesh“ mag. 
Was meint er denn jetzt? Klar, ich mag eigentlich ganz gern fesche Leute, aber darum geht es gar nicht. Er will wissen, ob ich gern Fisch esse. Ach so, ja, das auch. 
Und nach dieser kleinen Lektion sagen wir dann alle mal zusammen das schöne Wort „WORLD“ (schade, dass es keine Hörprobe geben kann). Einfach das „R“ eine Viertelminute lang rollen, dann klingt es richtig. 

Wie komme ich jetzt aus der Nummer wieder raus und hin zu Braveheart, besser bekamnt als William Wallace? 
Denn um den geht es überall in und um Stirling. 
Glücklicherweise fällt mir gerade ein, daß ich in meinem Post über die Vorankündigung dieser Reise schon ausreichend über ihn berichtet habe.
Also Glück gehabt, das ganze Schlachtengetümmel bleibt in diesem Bericht aus. Ist auch wesentlich schöner, sonst wäre mein ganzes Geschnatter viel zu blutig.
Stirling selbst ist bei allem historisch wertvollen Umland eine sehenswerte Kleinstadt. Natürlich stehen an jeder Ecke irgendwelche „Memorials“ wie in vielen schottischen Städten. Da ist die Statue des Highlanders, der nicht nur in den englisch-schottischen Schlachten, sondern auch in den Weltkriegen gekämpft hat. Da finden sich Gedenksteine für Helden und Könige, aber bitte möglichst schottische, und eine Reiterstatue von König Robert the Bruce, auf der gerade eine Möwe rastet - und wahrscheinlich nicht nur einfach das....
Die Lage der Stadt ist fantastisch, umringt von Bergen mit wundervoller Aussicht vom Burgberg aus, wenn es nicht gerade regenverhangen ist. Doch ich habe Glück, der Himmel ist zwar nicht blau, aber die Fernsicht ganz passabel. Man schaut hinüber bis zum Wallace-Denkmal und kann es gut erkennen. 
Hat man seine Geschichte gelesen, schaut man auch als Nicht-Schotte ein wenig ehrfürchtig über das Tal, hinunter zur legendären Brücke und auf das ehemalige Schlachtfeld.
Es ist einfach diese Mystik der Highlands, die den passenden Rahmen zum ehrfürchtig sein schafft. Man kann gar nicht anders. Wenn ich jetzt noch darüber sinne, was sich die Clanfamilien damals alles angetan haben...... Das, zusammen mit der Berg- und Traumtalkulisse lässt ein Tränchen der Rührung fließen.
Kürzlich habe ich gelesen, daß ein schottischer Veranstalter auch Friedhofstouren als Themenreise anbietet. Schockschwere Not, dachte ich zuerst, aber mit ein wenig Nachdenken finde ich das richtig gut. Auch ich habe eine abendlichen Spaziergang zum Friedhof von Stirling gemacht, der oben auf dem Burgberg  thront und absolut sehenswert ist.
Kaum zu glauben, wie alt einige Gräber sind!
Das älteste ist von 1579 und damit über 400 Jahre alt. In jenem Jahr, und das finde ich aus heutiger Sicht wirklich witzig, erklärt James VI, König von Schottland, daß er nun, da 11 Jahre alt, nicht mehr minderjährig ist und ab sofort in eigenem Namen regieren wird.
Ich mag mir gar nicht ausmalen, wenn meine 11-jährige Nichte sich jetzt für volljährig erklären und Deutschland regieren würde. Und dabei sind Mädchen den Jungs doch üblicherweise entwicklungstechnisch sogar noch ein wenig voraus. Und dennoch ist der Gedanke, ich müsste ihr am Ende gar huldigen, schon grotesk.
Aber wir sind ja Gott sei Dank 400 Jahre weit weg von sowas.

Ich merke, ich verschnattere mich in diesem Bericht schon wieder ganz heftig. Dabei wollte ich doch noch rasch über ein paar Schönheiten Stirlings plaudern, und das sind die Häuser selbst.
Schottlands Gebäude strotzen nur so vor Granit - naturbelassen, von Blumen umrankt oder weiß getüncht. Letzteres führt dann tatsächlich dazu, daß das „Weiße Haus“ in Stirling steht.  
Last, but not least, sind es oft auch Legenden und Geister, die einer Stadt Besonderes einhauchen. Die Burg von Stirling kann selbstverständlich mit einem ordentlich spukenden Geist aufwarten, und am ehemaligen Almosenhaus steht in einer Nische des Turms die Statue des Wohltäters John Cowane, die in der Silvesternacht nicht still stehen kann, heruntersteigt und tanzt. 
In Stirling ist also alles perfekt. Nationalheld ganz in der Nähe, tolle Häuser, ein geschichtsträchtiger Fluß mit alter Brücke, Legenden und Geister, alle passend zu Stelle.
Aye. Ja, so sagt der Schotte „ja“, das ist schon eine Reise wert.

Und deswegen geht es auch nächstes Jahr im August wieder hin.












Mein „Pen“ ist weg!

Ein „Pen“ ist das englische Wort für Stift. Und der ist jetzt weg. Nun hat man ja in einem Büro ganz sicher viele Stifte und findet schnell Ersatz. Aber um einen solchen Stift geht es gar nicht. 
Meiner Auszubildenden, also meinem Stift, so hiess das ja ganz altmodisch mal, gaben wir den Spitznamen „Pen“. 
Ich hoffe, man kann dem Wortspiel folgen. 
Und dieser „Pen“ ist jetzt weg - geht studieren, was ganz sicher eine gute Zukunft bedeutet, aber ich bin doch ein wenig traurig. 
Nun sind wir erstmal nur noch zu zweit im Reisebüro, statt zu dritt.  

5 Jahre war sie bei mir, eins vor und eins nach der Ausbildung. Ich durfte ihr ganz viel beibringen, was unglaublich viel Freude gemacht hat, und wir haben gleichermassen viel erlebt und auch Spass gehabt.
In 5 Jahren ist viel passiert. Glücklicherweise hauptsächlich Gutes. 
Wir haben Airlines kommen und pleite gehen sehen, so manche Neuerungen und Verordnungen verflucht und tolle Reisen ausgearbeitet. 
Meine kommende Gruppenreise in die englischen Cotswolds ist von ihr ausgearbeitet worden und wird Ende Oktober von mir mit Leben gefüllt. 

Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute für die Zukunft und freue mich darauf, wenn der Stundenplan es erlaubt und die Semesterferien langweilig werden sollten, in ihr noch ab und zu eine Aushilfe zu haben. 

Willkommen heisse ich dann schon bald eine neue Auszubildende, für die sich vielleicht ein anderer schöner Spitzname finden wird. 
Der „Pen“ ist vergeben, denn „Pen“ bleibt „Pen“.

Liebe Lina - toi toi toi an der Uni. 

Samstag, 15. September 2018

Verwirrt-fasziniert-erschüttert: Mein Tag in Belfast

Mein Tag in Belfast beginnt mit einer Rundfahrt durch alle Teile der Stadt. Stadtführer Rainer beginnt sehr geschickt mit der  Geschichte
der „Troubles“, um die traurigen Kapitel abgehakt zu haben, bevor wir uns am Nachmittag dann mit schöneren Themen beschäftigen dürfen,
wie der Queens Universität, der Burg, dem Botanischen Garten und dem Titanic-Museum. Nun gut, das Kapitel ist auch traurig, aber das
Museum ist toll.
Ich war bereits zweimal in Belfast, aber es ist nicht viel hängen geblieben, außer den Eindrücken von der „Peace Wall“, der Friedensmauer.
Die verwirrte mich schon damals, und ich wusste was da auf mich zukommt, aber wenn man wieder einmal davor steht, dann kann man
einfach nicht begreifen, was da in den Köpfen der Menschen vorgegangen ist und noch vorgeht. Ich darf dazu einen Gedanken auf die Mauer kritzeln. 
Du meine Güte, ich habe mich noch nie auf einem Bauwerk verewigt.
Ich bin erschüttert, daß es wieder einmal die Religion ist, die aus manchen Menschen richtig Böses herausholt, oder besser gesagt, was
Menschen meinen, das ihre Religion von ihnen will.
Da müssen Katholiken vor Protestanten geschützt werden und umgekehrt. Das muß man erstmal sacken lassen. Ich muß mich vor meinem Nachbarn schützen, weil der katholisch ist und ich nicht - oder eben umgekehrt.
Da wird auf einer grünen Wiese ein Mensch erschossen, weil er vielleicht mit einem anderen Ritual seine Messe feiert als der nebenan.
Jemand kommt ihm zu Hilfe und wird dann auch erschossen! Wie kommt man denn nur an einen solchen Punkt in seinem Leben, daß man so handeln kann? Ich kann das alles nicht verstehen!
Kinder müssen geschützt zur Schule geleitet werden und man fühlt sich sicherer mit Mauer als ohne???
All diese Geschichten, die in ihrer drastischen Härte aber mittlerweile vorbei sind, kommen mir in den Sinn während ich diese Mauer ansehe.
Und noch weiter verwirrt mich, wenn unser Stadtführer sehr oft  darauf hinweist, ob wir gerade ein katholisches oder protestantisches Viertel durchfahren.
Die linke Seite so, die rechte so. Beim etwa fünften Wechsel verliere ich die  Orientierung. Wenn ich jetzt auf Wohnungssuche wäre, wüsste ich nicht, wohin mit mir.
In aller Verwirrung bin ich dennoch fasziniert, aber erschüttert-fasziniert, und kann den Blick gar nicht abwenden von den Häusern hinter den Mauern und Gittern. Meine Gedanken fahren Achterbahn. Was denken denn diese Leute in den Häusern? Haben die echt Angst vor dem „anderen“ Nachbarn, der auch gerade einfach ganz friedlich vor seinem Fernseher hockt? Kann doch nicht wahr sein!?

Nun wird es wirklich Zeit, sich etwas Schönerem zu widmen.
Belfast ist in meinen Augen, obwohl es nicht riesig ist, sehr weitläufig. Die sehenswerten Dinge stehen nicht alle um die Ecke, schön aneinander aufgereiht, sondern in alle Himmelsrichtungen versprengt.
Das Uni-Viertel im Süden, die Burg ganz im Norden, das Parlament im Osten.
Ein richtig schöner Wohlfühlort ist die Burg hoch über der Stadt.
Stimmungshebend steht passenderweise gerade ein Dudelsackspieler am Eingang. Ich fürchte jedoch, der war nicht wegen uns dort, sondern für ein Brautpaar. Es gibt aus diesem Anlaß auch noch jede Menge Kleider zu bestaunen, Hüte und „Fascinators“ - das sind diese kleinen Deckelchen oder gedreht-gezwirbelte Wunderwerke auf dem Damenhaupt, die eben nur andeutungsweise ein Hut sein sollen.
11 Katzen sollen im Schloßpark verteilt dekoriert sein, damit es auch in Zukunft für die Besitzer (Besucher auch?) Glück regnet.
Apropos Regen. Der ist heute so gut wie ausgeblieben, obwohl er uns versprochen wurde. Das irische Wetter hält halt auch nicht immer was es verspricht. Zum Glück! Aber da haben wir ja schon die Lösung. Die Katzen im Schloßpark müssen es gewesen sein. Es wirkt also doch auch für Besucher.
„Let´s paint everything green“ ist eigentlich das Motto am St. Patrick´s Day, dem Nationalfeiertag in Irland im März. Am Rathaus in Belfast scheint man das jeden Abend umzusetzen. Es glüht herrlich grün und überrascht uns angenehm schon beim ersten Abendspaziergang.
Auf der Stadtrundfahrt dann sehen wir uns das Ganze von innen an. Mit einem hilfreichen Tipp der erfahrenen Fotografin Margret gelingt mir eine schöne Aufnahme der Kuppel aus perfekter Position.
Die Belfaster Leistungen und Errungenschaften prangen auf Glasmalerei an einem der Fenster. Von der Landwirtschaft über Kunst und Musik bis hin zum Schiffbau ist alles verewigt.
Und was fällt einem ein, wenn man an Schiffbau in Belfast denkt? Das Bild oben verrät es doch schon: TITANIC. Der unsinkbare Luxusliner, der
1912 einem Eisberg zum Opfer gefallen ist, wurde hier erschaffen. Ein Museum dazu ist eine, wenn nicht sogar DIE Attraktion der Stadt. Ein Mitmach-Tempel, äußerlich im Gewand eines Eisbergs, verspricht und hält Erlebnis hautnah. In einer Art Gondel schwebt man durch die Werfthalle und beobachtet die harte Arbeit der Werksleute. Da erzählt einer, daß 54 Wochenstunden ihn beim Hämmern am Ende taub vom elend lauten Umfeld haben werden lassen.
Bemerkenswert ist die Kleidung der augenscheinlichen Befehls- und Auftraggeber: Man delegiert mitten zwischen dem arbeitenden Volk im Anzug mit Hut.
Die Kabinen von der ersten bis zur dritten Klasse kann man ansehen, und ich stelle fest, die zweite Klasse war besser als auf mancher heutigen Fähre.
Die Queens-Universität liegt mitten im Zentrum und hat Anschluß an den botanischen Garten. Was für ein Studentenleben! An dieser Stelle muß auch ich einmal, wie unser Stadtführer, darauf hinweisen, daß mit der „Queen“ die Königin Victoria gemeint ist, und der hat man in Belfast wirklich an jeder Ecke etwas gewidmet: Straßen, Brücken, Statuen, Stadtviertel u.v.m. und das, obwohl ihr Besuch in Belfast gerade einmal drei Stunden gedauert hat. Wir sind übrigens schon einen ganzen Tag da, und was passiert? Natürlich nichts. Wer setzt denn einmal einer deutschen Reisegruppe, die sich redlich müht, hier alles abzuhaken was anzusehen ist, ein Denkmal?
Wir belohnen uns schließlich selbst mit Fish&Chips bei „Fish City“. Fast stilecht wird zwar nicht in Zeitungspapier eingerollt, aber zumindest auf dem neuesten Tagesblatt kredenzt. Erbspüree, Tartarsauce und, wie in Britannien üblich, handgeschnittene Pommes. 
Es war ein sehr schöner Tag, auch wenn der Name des Bieres zum Abendessen etwas anderes vermuten lässt.















Ab durch die Hecke zum Traumhotel nach S.

Nachdem uns Plymouth nicht haben wollte, oder genauer gesagt, wir wollten Plymouth nicht, war in South Brent ein Ersatz gefunden. Für eine ...