Freitag, 31. Januar 2014

Und nochmal Island - im Juni geht´s los

Ein Gast hat sich bereits eine neue Kamera gekauft - extra für diese Reise!!! Wahnsinn. Er filmt sogar in 3D. Das muß genial aussehen - die ganze Tour noch einmal im Vollpanorama zu Hause erleben.
Aber noch sind wir ja nicht da (es können übrigens noch Gäste mitfahren).
Hier, zum Lust drauf bekommen, noch ein paar Impressionen (mit Dank an Janine und Margret, die Fotos beigesteuert haben).
Und wir werden wieder entgegen dem Uhrzeigersinn die Insel umrunden. Wir sind jeden Tag dem schönen Wetter entgegengefahren, die Busse, die anders herum gefahren sind, hatten Pech. Tss, glauben wir mal, daß es an dieser Richtungsentscheidung lag.

Blaue Lagune bei Reykjavik - ein Fest für die Haare!
Auch dieses Mal werden wir die Blaue Lagune bei Reykjavik besuchen - Frisur hin oder her. Die Haare sind danach nicht wirklich mehr kämmbar - für einige Tage zumindest - und fühlen sich merkwürdig pappig an. Aber die Haut....!!! Ein Traum!!!

Es geht bunt zu - in Seydisfjördur
Hat alles gut überstanden, nur die Digitaluhr hat 2 "Striche" verloren
Die Ringstraße rund um Island ist gut asphaltiert, das war mir vor der Tour 2012 nicht ganz klar. Die letzten 30 km im Osten waren ein wenig abenteuerlich, da noch Schotterpiste, aber eben ein Erlebnis. Der Bus hat´s prima gepackt, nur zwei fehlende Leuchtdioden an der Digitaluhr erinnern noch an diese Strecke.

Hier gibt´s den Clinton-Burger
In Reykjavik hat Bill Clinton einen Burger an dieser Bude verspeist, und der wurde dann prompt nach ihm benannt.
Dettifoss-Wasserfall
Noch nie in meinem Leben bin ich so hautnah an einen so gigantischen Wasserfall gekommen. Übrigens auch ein Stück Schotterpiste bis dorthin. Der Dettifoss ist grandios und tosend laut. Ein einmaliges Erlebnis.

Montag, 27. Januar 2014

Ein interessantes Kundengespräch

Es ist ja kein neues Thema, das Buchen im Internet contra Buchung im Reisebüro.
Man redet sich den Mund fusselig, um deutlich zu machen, daß die Preise z. B. von Pauschalreisen von den Reiseveranstaltern gemacht werden und nicht von den Reisebüros.

Und man bucht ja nicht im Internet im eigentlichen Sinne, sondern bei einem Reisevermittler, der sein Büro im Internet hat, wenn man es mal so umschreiben darf. Ich hingegen habe mein Büro in einem Laden, den man begehen kann und wo man persönlich beraten wird.

Fazit also: Vermittler ist Vermittler, die Preise sind gleich. Warum also dann nicht auf jemanden zurückgreifen, der vor Ort ist, mit dem man reden kann, und den man über seine Telefonflat schnell und kostenfrei erreicht, weil er keine teure Servicenummer hat, bei der man noch minutenlang in der teuren Warteschleife ist. Aber ich schweife schon wieder ab, weil mich das Thema halt immer wieder aufregt.
Schauen wir doch mal ins Internet.....
Sehr interessant war jedoch heute ein Gespräch mit einer Kundin, die schon länger bei mir bucht, so daß ich der Meinung war, SIE kennt die Thematik und weiß Bescheid.
Aber heute sagt sie mir, wie verwundert sie war, daß das tolle Sonderangebot, das sie im Netz schon rausgefiltert hatte, bei uns dann dasselbe kostete. Meine Frage daraufhin, ob sie denn wirklich geglaubt hat, im Internet wären Reisen billiger, beantwortete sie mit JA.
Das hat sie dann also doch schon immer geglaubt... und trotzdem bei mir gebucht, was ja löblich ist. Ich musste aber unbedingt fragen, warum die Reisen von TUI und Co. denn wohl im Internet preiswerter sein sollten, wo doch genau die die Preise machen. Ein längeres Schweigen folgte, und dann ein bekennendes "ich weiß es auch nicht".
 
Lieber Gott, wenn es Dich gibt, mach' bitte, daß alle Kunden verstehen, daß wir örtlichen Reisebüros nicht teurer sind als das Internet. Glücklicherweise vertrauen uns doch genügend Menschen und kommen regelmäßig und treu. Das ist schön, aber ich möchte so gern mal damit aufhören, neuen Gästen immer wieder dasselbe zu erklären und in Gesichter zu sehen, die dann trotzdem verraten, daß das Gehirn dahinter denkt, laß die mal reden, die will ja nur verkaufen. Klar, wollen wir alle, aber wir machen's gut, fachmännisch, persönlich und preisgleich.

Sonntag, 26. Januar 2014

Die Geschichte vom Rollator im Naturschutzgebiet, oder: Herr R. im S.

Es ist schon länger her, aber gerade fällt mir diese Reisegeschichte wieder ein. Ich ändere hier die Orts-und Gebietsnamen, sonst bekommt unser Helfer vor Ort am Ende noch Probleme, weil er für uns einen kleinen Baum im Naturschutzgebiet gefällt hat, na ja, zumindest ein großes Stück Ast.
Es war auf unserem Vereinsausflug (Insider wissen, von welchem Verein ich spreche...) nach O. vor einigen Jahren. Traumwetter, gute Stimmung, gutes Essen und tolle Ausflüge, u.a. ins E. nach S. und C. :-). Aber auch nach F. und ins Naturschutzgebiet T. :-).

Dort sollte eine Stakenfahrt stattfinden. Alle Gäste also ab aufs Boot, mein Busfahrer und ich sind an Land geblieben. Er musste ja den Bus zu dem anderen Ort fahren, wo die Gäste wieder aufgenommen werden sollten, und ich hatte einfach keine Lust. Nach einer Stakenfahrt im Spreewald mit gefühlten Millionen von Mücken war ich bedient und habe auf diese Paddelei verzichtet. Zugegeben, alle haben hinterher geschwärmt (und Mücken schwärmten hier wohl heute gar nicht), also habe ich wohl wirklich was verpasst, aber sei´s drum. Wir winkten allen "Auf wiedersehen" und wollten gerade zum Bus gehen, als wir an einen Rollator erblickten, der mit einem Fahrradschloß an einen Baum gekettet war. Sofort war klar, wem der gehört, und wir mussten ihn mitnehmen, denn die Gruppe kam ja hier an dieser Stelle nicht wieder an. Aber es war einfach nichts zu machen, wir bekamen den Rollator nicht los, hätten einen dicken Ast absägen müssen. Auf diesen Vorschlag hin weigerte sich der "Stakenbesitzer" berechtigterweise, denn es handelte sich um ein "Berühren-Verboten-Schutzgebiet", wo die Natur einfach so wachsen durfte wie sie wollte. Und da stellt man halt keine Rollatoren ab, so wie man gerade will. Womöglich war es die Euphorie des Gruppenerlebnisses, die den "Täter" hat vergessen lassen, uns zu fragen, ob man überhaupt wieder an diese Stelle zurückkkommen würde.


Das Problem-Objekt
Da standen wir also, rat- und hilflos. Die Überlegung unseres Busfahrers, den Rollator einfach über den Ast herauszuziehen, stellte sich als nicht realisierbar heraus, da der Ast viel zu hoch gewachsen war. Auch ein 2-m-Mensch ist dafür nicht groß genug. Also, ab zum Bus mit dem Gedanken, daß wir dann die ganze Strecke hinterher nochmal zurückfahren müssen, damit Herr R. seinen Rollator wieder abketten kann. Am Bus angekommen, holte uns jedoch auf einmal der "Stakenmann" ein - mit Rollator  (man kann bekanntermaßen mit diesen Dingern manchmal noch ganz schön schnell rennen). Wir staunten nicht schlecht und fragten ihn, wie er das denn..... "Psst", antwortete er daraufhin, "nicht verraten....".
Alles in Allem, liebe I., war das ein toller Vorschlag mit dem Naturschutzgebiet, und wir reden noch heute von Herrn R. im S.



Samstag, 25. Januar 2014

Was man unterwegs so alles sieht

Ich möchte Euch eine Auswahl lustiger, interessanter und/oder merkwürdiger Fotos vorstellen. Alles unterwegs auf Reisen vor die Linse gesprungen.

Ein Baum zum Öffnen auf Island
 
In einem Pub in Castle Combe/England


Romantische Ampel auf Island
Haggis, direkt in Braemar "gefangen"












Stadtführer in Edinburgh ist BVB-Fan
 


Danke an Janine und Margret für das Ampel-  bzw. Baumfoto :-)




Was ist das für ein Arzt? Enniskerry/Irland


 


 

Mittwoch, 22. Januar 2014

Einzelzimmerzuschlag

Unter uns gesagt, man mag es gar nicht mehr hören: Warum kosten Einzelzimmer einen Zuschlag und  sind dennoch oft so klein? Wenn ich hier die perfekte, sinnvolle und zufriedenstellende Antwort hätte, ich hätte sie schon längst an allen Litfaßsäulen plakatiert und vor allem ein Riesen-Erklärungsposter in mein Büroschaufenster gehängt. Glücklicherweise fragen mich nur noch die wenigsten meiner mittlerweile sehr erfahrenen Busreisekunden danach, und endlose, fruchtlose und frustrierende Diskussionen haben ein Ende. Es ist halt wie es ist. Aber lang hat's gedauert, und ich wollte das auch nicht mehr hören, daß da nur ein Bett drin ist (es ist ja auch ein EINZELzimmer), daß man da nicht so richtig bequem um das Bett rumgehen kann (man soll da ja auch nur schlafen und nicht spazieren gehen) oder daß man wenig Platz für seinen Koffer hat (das Problem haben zwei Leute im Doppelzimmer mit zwei Koffern auch in einigen Hotels), oder daß man am Aufzug wohnt (ja, das ist berechtigt, die Lage der Einzelzimmer ist oft schlechter). Es ist aber auch grundsätzlich so, daß rein preislich die Lage so aussieht: da hat ein Hotel Zimmer mit einem Bett, sagen wir mal mit ca. 20 qm. Solch ein Zimmer kostet z. B. € 60,-. Dann hat das Hotel auch noch Zimmer mit zwei Betten oder einem Doppelbett, die haben ca. 26 qm und kosten € 80,-. Diese € 80,- teilen sich dann zwei Personen, so daß jeder € 40,- zahlt. Wie würde man also nun einen Preis darstellen? Schreibe ich, die Reise kostet € 80,- und gilt für zwei Personen? Oder schreibe ich, die Reise kostet pro Person 40,- und der Einzelzimmerzuschlag ist € 20,-? Letzteres hört sich natürlich viel besser an, soviel ist doch klar. Das hat sich eingebürgert und alle kennen das so. Es sieht aber dann nun leider mal so aus, als wären die Einzelreisenden total benachteiligt. Wäre es denn besser, man teilt sich als Einzelreisender ein Doppelzimmer von 26 qm? Wenn wir's jetzt auf die Spitze treiben, dann hat jeder 13 qm für sich. Schlechter irgendwie, oder? 
Last, but not least, kann man ja ein ganzes Doppelzimmer buchen und sich allein darin trollen.... 
Was ich aber überhaupt nicht akzeptieren kann, sind Aussagen von Einzelgästen, die da lauten: Das Zimmer ist so klein. Wenn hier zwei Personen drin wohnen müssten....HALT. STOPP! Nicht weiter reden, denn es geht hier nicht um zwei Personen, sondern um EINE im EINZELzimmer. Oder: wenn sich in diesem kleinen Bad zwei Personen gleichzeitig fertig machen müssten.... HALT. STOPP! Nicht weiter reden, denn es geht hier nicht um zwei Personen, sondern um EINE im Bad. Und mal ehrlich, machen sich wirklich zwei Personen absolut gleichzeitig im Bad fertig und rennen sich dabei über den Haufen? Zu Hause vielleicht, denn da hat man ein Bad in einer Größe, die man sich selbst ausgesucht hat, da würde das gehen. Oder etwa nicht?

Mal was ganz anderes

Dortmund hat ja seit längerem einen See, den Phönixsee. Und man mag denken was man will, man kann hier echt gut spazieren gehen. Meine Hunde lieben es. Nur bekommt man am unteren See in Hörde so schlecht einen Parkplatz, und ich muß unbedingt dort einen Platz bekommen, weil da der 'Einstieg' in den See, also zur Promenade flach und ohne Treppen ist. Meine Buffy darf ja wegen Bandscheibenvorfall und Arthrose keine Treppen gehen. Heute wieder dieselbe schwierige Suche. Einzig frei sind die gut gelegenen Behindertenparkplätze, und heute habe ich darüber gegrübelt, ob ich einen nehmen soll, denn ich habe ja einen behinderten Hund an Bord. All die Leute, die ich da täglich dreist parken sehe, springen ganz putzmunter aus ihren Autos, da liegt doch meine Überlegung nahe. 

Dienstag, 21. Januar 2014

Wieviele Bügel braucht der Mensch?

Ach je, es muß eines der großen Probleme in unseren Urlauben sein. Zu wenige Bügel in den Hotelschränken. Schlimmer sogar noch, wenn es gar keinen richtigen Schrank im Hotelzimmer gibt, sondern nur eine Nische mit Kleiderstange.

Ich klinge zynisch, ich weiß, aber ich bin negativ von diesem Thema betroffen. In einem zweiwöchigen Urlaub kann ich es natürlich verstehen, daß man gern seine Klamotten aufhängen möchte, um besonders abends top und aus dem Ei gepellt auszusehen.

Was aber, wenn man einen Städtekurztrip macht oder eine Rundreise? Hier sollte man doch praktisch denken, nicht wahr? Knitterfreie Sachen und/oder bügelfrei, das ist die Devise. Mehrmals auf der Fahrt Hotelwechsel, packt man da wirklich alles aus? Jeden Tag?

Am besten alles Mögliche von zu Hause mitnehmen
Tatsächlich bin ich sicher nicht der Maßstab, denn ich packe nie was aus, schon allein, weil ich viel zu bequem bin, um morgens alles wieder einzupacken. Ok, ich enthalte meinen T-Shirts vor, einmal einen Schrank in Paris von innen zu sehen, oder einen Schrank in London, auf Jersey, in Oslo, auf der Stena Line, ja, in so vielen schönen Schränken waren sie nicht, konnten niemals ausländische Schrankluft schnuppern. Immer nur deutscher Koffer. Ein trauriges Leben, das ist mir klar. Aber ich kann morgens länger schlafen, weil mein Gepäck immer abfahrbereit ist.

Welche Schuhe nehme ich mit ? ...
Zurück zu meinem 'Problem'. Im Hotel auf einer meiner Rundreise ist alles in Ordnung, Essen gut, Zimmer groß (ein wichtiges Kriterium zum Schönfinden), wenn da nicht nur drei Bügel wären! Schon hat das Hotel verloren, und ich fühle mich schlecht. Aber wie es passiert ist doch auch klar: ein Gast beklagt zu wenig Bügel. Das Zimmermädchen geht in ein anderes, derzeit leeres Zimmer und holt welche raus uns ab, ins andere Zimmer. So stelle ich mir das vor.
 
Dann gibt es natürlich noch die Gäste ( und, hallo, MEINE nehme ich strengstens davon aus), denen auch zu Hause Bügel fehlen.... Ihr versteht, was ich meine. Und so gibt es bald diesen stark reduzierten Bügelbestand. Ich glaube, ich nehme demnächst mal einige auf Vorrat mit und deponiere sie im Buskofferraum. Mann, bin ich gespannt auf die Gästeaugen, wenn ich im 'Bügelnotstandsfall' meinen Vorrat zücke!!!
 
So, Ende des Posts. Ich muß noch.... bügeln. 

Mittwoch, 15. Januar 2014

Darf man das?

Darf man als Selbständige(r) eigentlich sagen, daß man zuviel Arbeit hat? Nein, das darf man wohl nicht, und daher ist dieser Post auch hier schon wieder beendet. Ich arbeite weiter. Hmm, wieso hatte ich eigentlich Zeit, diese Zeilen zu schreiben?



Gesehen auf der Isola dei Peschatori/Lago Maggiore

Dienstag, 14. Januar 2014

Die unglaublichste Geschichte meines Lebens: mit Hund im Bus nachEngland

In diesem Jahr ist es mal wieder soweit: Wenn ich keinen Hundesitter finde, müssen meine Doggies mit nach England. Eigentlich überhaupt kein Problem, man darf sie ja seit langem schon unter Einhaltung bestimmter Bedingungen ohne Quarantäne mitnehmen, und das habe ich sowohl mit dem PKW als auch mit dem Wohnmobil schon gemacht.

Die Tiere bleiben während der Überfahrt im Fahrzeug. Und damit zum Knackpunkt. Begleite ich eine Gruppe, reisen wir ja im Bus, und der ist für die Reedereien kein Fahrzeug! Wie? Wieso, fragt Ihr euch jetzt? Ein Witz, Scherz, Unsinn? Leider nein. Hier meine Erinnerung an 2010. Hunde an Bord des Busses, der ja quasi für die Zeit der Reise durch Anmietung 'mein' Fahrzeug ist. Ankunft am Hafen von Calais, einchecken. Hunde angemeldet, auch mit einer netten Summe extra bezahlt, und dann: sie dürfen nicht an Bord des Busses an Bord des Schiffes, weil die Bestimmungen vorsehen, daß sie im Fahrzeug sitzen, PKW oder Wohnmobil, ein Bus ist ein Bus und kein Fahrzeug. Basta! Wir alle, meine Gäste und ich, sind total sauer und verstehen die Welt nicht mehr. Was ist das für eine Logik? Es hilft aber kein Jammern und nichts, ich habe folgende Optionen: 1.) Ich bleibe mit den Hunden in Frankreich. Geht natürlich nicht, denn ich bin die Reiseleiterin. 2.) Ich lasse die Hunde in einer Pension in Calais. Absolutes no go für mich, und wo soll ich denn eine finden, und wann und wie komme ich dann abends in Brighton ohne Bus an? 3.) Ich miete einen PKW am Hafen, packe die Hunde da rein, fahre mit Ihnen neben dem Bus her an Bord und in Dover wieder runter. Was soll ich Euch sagen? Das MUSS ich ja machen, ich habe keine Wahl. Das ganze kostet mich die PKW-Miete von 10 Tagen!!!, denn so lange muß er ja in Dover im Parkhaus stehen, 10 Tage Gebühr für das Parkhaus, und, JA, natürlich ein neues Fährticket für mich, PKW und 2 Hunde. 
Ich kann verstehen wenn man mich für verrückt hält, aber haltet lieber die Reederei für verrückt. Es war seinerzeit die Seafrance, die mittlerweile pleite ist. Und das, wo ich doch schonmal den Umsatz durch diese idiotische Aktion mit einer unsinnigen Doppelbuchung angekurbelt habe. Egal, auch auf Nachfrage bei den anderen Reedereien bekam ich dieselbe Antwort. Was werde ich also in diesem Jahr tun? Ich habe noch keine Idee. Liebe P&O, liebe DFDS, liebe Leute von Myferrylink: wer befördert meine Hunde im Omnibus? Wer ist der Meinung, daß dies auch ein Fahrzeug ist? Und ganz ehrlich, wenn man meine Hunde fragt, ob sie denn überhaupt auf die Insel wollen, würden sie vielleicht sogar dankend abwinken, denn sie kennen schon jede Ecke in- und auswendig. Es ist ein alter Hut für sie, so oft waren sie schon dort. Und sie waren schon so oft Passagiere all dieser Reedereien, daß man sie eigentlich schon als VIP-Gäste begrüßen müsste. Also, sie müssen einfach mit, es gibt keine andere Möglichkeit.
Vielleicht sollte man sich mal ein Beispiel nehmen, wie sehr an vielen anderen Stellen Hunde willkommen geheißen werden. Ihr Engländer seid da einfach Spitze! Und unkompliziert.


 Hunde und matschige Stiefel willkommen.
Einladung in einen Pub auf der Isle of Wight

Samstag, 11. Januar 2014

Geld ausgeben auf norwegisch: Mein Oslotrip

Um es gleich vorweg zu sagen und keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich liebe Norwegen, es ist ein fantastisches Land mit sehr netten Menschen und einer grandiosen Natur, die man unbedingt mal erleben muß. Wenn da nicht der Geldbeutel so strapaziert würde!!!
 
Als normaler Bürger mit einem ordentlichen Urlaubsgeldbeutel bin ich in Kiel gestartet, als Pleitegeier werde ich wohl wieder zurückkommen. Minicruise Oslo ist angesagt, mit Color Line von Kiel nach Oslo. Kenne ich eigentlich zur Genüge, denn ich habe schon einige Norwegenreisen veranstaltet und begleitet, aber privat ist es noch wieder etwas anderes. Man hat mal Zeit, selbst für sich zu bummeln und zu gucken. An Bord im schön aufgemachten Shop bekam ich dann den ersten Schock, denn die Wollmütze, die mir gefiel, sollte umgerechnet € 78,- kosten! Nun ja, es war die Woche mit Rabatt von 20% über die Bordkarte. Na, dann geht's ja.... Ich hatte zunächst noch etwas bereut, das große skandinavische Buffet gebucht zu haben, denn ich esse abends gar nicht so viel, aber am Ende hat es sich mit €39,- als Schnäppchen herausgestellt. War auch wirklich gut, na ja, das wusste ich auch schon von meinen Touren, und es gilt auch privat, immer sowas im Voraus im Reisebüro zu buchen, wenn es nicht noch viel teurer werden soll. Alles in allem hier vorab schon mal der Rat, Norwegen als organisierte Gruppenreise - natürlich bei mir - zu buchen. Das ist wirklich nicht zu vergleichen mit dem was man als Individualtourist zahlt (vielleicht mal ausgenommen als Ferienhausgast mit Selbstverpflegung - Achtung! Häuser auch bei mir buchbar!)
In Oslo hat es geschneit, und es ist bitterkalt, aber das wollte ich immer schon mal erleben. Aber man muss sich beim Rundgang alle Nase lang aufwärmen. Mittags also in eine Pizzeria. Nachdem verschiedene Preise gecheckt worden waren, entpuppte sich die Pizza als Schnäppchen. € 30,- sind doch wirklich vertretbar!? 
Dafür kriegen meine Gruppen auf meinen Rundreisen ein komplettes 3-Gang-Abendmenü. In welchem Jahr war Oslo noch gleich die teuerste Stadt der Welt? Ist sie es vielleicht immer noch? Man mag es sich gar nicht vorstellen, wo es noch teurer sein kann. Aber hey, die heiße Schokolade anschließend im Hard Rock Café war mit€ 5,- echt günstig. Dachte, erst, der Kellner hätte sich vertan und sah entgeistert die Quittung an. Als der Kellner mich fragte, ob was nicht stimmt, log ich, ich könne das nur nicht richtig lesen, weil ich meine Brille nicht dabei hatte.
Jetzt ist erstmal ausruhen auf dem Zimmer angesagt, im 14. Stock im Radisson Blu Plaza, sehr gut übrigens, und kostet umgerechnet pro Nacht 4 Pizzen. Das ist in Ordnung, oder?


Ab durch die Hecke zum Traumhotel nach S.

Nachdem uns Plymouth nicht haben wollte, oder genauer gesagt, wir wollten Plymouth nicht, war in South Brent ein Ersatz gefunden. Für eine ...