Mittwoch, 18. Mai 2016

Tag1 ohne Hund....

Tag 1 ohne Hund ist gestern sehr ruhig im Büro vorbeigegangen. Meine älteste Mitarbeiterin, mein Bürohund Buffy, ist im Alter von 12 1/2 Jahren gestorben. Leider hat sie das nicht allein geschafft.
Was ist sie doch für ein altes Mädchen geworden, ein richtiger Methusalem.
Buffy war ebenfalls weit gereist. Sie war im Baltikum, in Finnland, Norwegen, Frankreich, Dänemark und Großbritannien. Und letzteres ist ihr Lieblingsziel geworden. Als sie ein Jahr war, ist sie mir in St. Andrews am kilometerlangen Strand ausgebüchst, weil sie einen Jogger wohl spannender fand als mich und ist ihm hinterhergerannt, weil der so schön schnell lief.
Sie war an Bord als der Finnjet seine letzte große Fahrt von Helsinki nach Rostock gemacht hat und hat ordnungsgemäß und auf Kommando in den für Hunde vorgesehenen Sandkasten gepinkelt.
Darin war sie einfach klasse. 
Sie ist im Hafen von Calais jedes Mal schon automatisch in die richtige Richtung gelaufen, wo die Hunde kontrolliert werden. 
Sie ist in der Provence aus dem Bus ausgebüchst, weil sie einen Esel gesehen hat und ist um den herumgehüpft als wäre es das Großartigste was einem Hund passieren könnte. Und wir hatten Mühe, das Grautier davon abzuhalten, auszutreten.
Im Büro hat sie die meiste Zeit geschlafen, natürlich nur, um Energie zu tanken für den Ernstfall.
Mein kleiner Bully lebt nicht mehr, aber es gibt so viel mehr Erinnerungen, die sie unvergessen machen.
                                   






Sonntag, 15. Mai 2016

Die wilde 13 in Paris

12 Reisegäste und ich. Aber ich bin nicht die wilde 13, wir alle sind zusammen die wilde 13. 
Es ist nun schon das zweite Mal, daß ich mit einer Minigruppe unterwegs bin, und schon wieder sind wir 13 Personen. Zufall? Oder sollte das der neue Reiseslogan für Kleingruppen werden? "Die wilde 13 unterwegs in Europa". Zum Advent geht's nach York, und wieder sind wir 13. 
Jetzt sind wir aber erst einmal in Paris.
                               
Ich wollte alle dazu bringen, die Jacken auszuziehen, um schönes Wetter vorzugaukeln, hätte aber Erkältungen riskiert. Das Pfingstwochenende bot wie überall einen Temperatursturz, aber die Tage davor waren für uns absolut passabel, teils bewölkt, aber klasse zum Draußensein und besichtigen. Einen Sturzregen gab es nur einen Nachmittag als wir im Petit Palais saßen und da saßen wir ja halt trocken und genossen die Dekoration bei einer Tasse Kaffee.
                                         
                                      
Der "Petit Palais" wurde anläßlich der Weltausstellung 1900 errichtet, zusammen mit seinem großen Bruder nebenan, dem "Grand Palais". Es ist ein ganz, ganz guter Tipp, dort auf eine Verschnaufpause während eines Stadtrundgangs zu verweilen, denn es gibt viel Prunk zu bestaunen und eine gute Tasse Kaffee oder Tee (Earl Grey von Mariages Frères zu empfehlen)!
                                      
Passagen und Gallerien anschauen war ebenfalls auf unserem Programm, hier die Gallerie Vivienne.
                                         
Ein kleiner Spaziergang im Tuileriengarten, der den Louvre mit dem Platz "Concorde" verbindet.
                                         
Ein Freilichtmuseum mit Statuen und viel Platz zum entspannen.
                                         
Das hat auch diese Krähe schon herausgefunden, hat aber sicherlich keine Ahnung von dem historischen Ambiente, in, sorry, auf dem sie sich gerade befindet.
                                         
Viel Métro fahren gehört natürlich auch dazu. Ich habe immer alle wieder 'eingefangen', Gott sei Dank, aber ich bin ja auch schon erprobt im 'Touristen-Transport-und-Wiederfindungs-Management'. 
           
Eine nächtliche Seinebootsfahrt ist schon ein Muss. 

Noch eine Impression von einer ausgefallenen Métrostation.
                                    
Und ein letzter Apéritif vor der Heimreise.
      






 

           


    
    

Samstag, 14. Mai 2016

Von klugen Pariser Hunden und mehr

Hier wird dem französischen Hund, der anscheinend des Lesens kundig ist, angezeigt, daß er in die Gosse machen soll. Oder ist es gar ein Hinweis für's Herrchen?
                                
Hier wird einem im Kaufhaus Printemps auf der Toilette für € 1,50 richtig was geboten. Zwischen Toiletten und Waschbecken eine kleine Ausstellung mit Klobürsten, Seifenspendern und farbigem Klopapier. Selbstverständlich alles im Kaufhaus Printemps käuflich zu erweben, wobei ich mich gerade frage, ob ich dann beim Kauf einer Rolle vielleicht von meinen € 1,50 etwas gutgeschrieben bekomme, so wie bei Sanifair. Ich habe dann doch nicht gefragt.
                               
Nun, das hier ist nicht so wirklich etwas Neues. Trotzdem bleibt die Frage, wie der Schwarze ausparkt, wenn das vor ihm genauso aussieht..... 
        


Rendezvous mit Paris

Es ist schon schön, wieder einmal in Paris zu sein. Und auch nach so vielen Besuchen noch neue "Ecken" zu finden.
                                      
Lieben werde ich Paris nie so wie London, aber die Stadt hat beim jetzigen Besuch enrom aufgeholt. 
Und das liegt nicht zuletzt an den Franzosen, die uns sehr freundlich gegenübertraten. Ich muß das extra erwähnen, da ich als Frankreichliebhaber immer gesagt habe, daß die Franzosen oft sehr unfreundlich rüberkommen, was sehr schade ist, weil ich doch so gern hinfahre und auch meine Sprachkenntnisse ausprobiere, dann aber oft an die Wand gefahren wurde, weil ich nicht ganz perfekt und akzentfrei spreche. Ganz ehrlich, das war oft sehr frustrierend, und besonders die Kellner in Paris hätte ich oft aufgrund ihrer Arroganz ganz gerne irgendwo hingekniffen.
Aber jetzt, ich traute oft Augen und Ohren nicht. Unerwarteterweise erkundigten sich viele, woher wir kommen, probierten ein paar deutsche Wörter aus, waren hilfsbereit und sehr, sehr nett. Den älteren Gästen wurde in der Métro Platz gemacht, man half ihnen mit den Koffern über die Treppen.
Also, Ihr lieben Autoren der vielen Bücher über die Franzosen und vor allem Pariser, denkt mal neu, es gibt durchaus Positives zu entdecken.
Und ein großes Lob an das Café 'La Place' am Place Maréchal Juin im 17. Bezirk. Wir haben zwar nicht alles probieren können, aber so vieles, daß man wohl die Speisekarte rauf und runter essen kann, und alles wir gut schmecken. Die Preise ebenso.
                          
"Salade chèvre chaud" muß mindestens einmal sein wenn ich in Frankreich bin, aber hallo, hier haben wir auch "Fish&Chips" gegessen, à la français, die bekommt man auch im Mutterland des frittierten Meeresbewohners nicht besser.
                           
Aber eigentlich soll es hier gar nicht ums Essen gehen, aber doch noch schnell ein schönes Foto von den leckeren "Macarons".
                            
Vollgegessen sitzen wir also Abend für Abend in "unserer" Kneipe, der Kellner wird uns vermissen, sagt "bis morgen", aber morgen sind wir nicht mehr da.
Wir sitzen hier, und irgendwo kommt wieder der Spruch, daß das hier am Platz so aussieht wie am Borsigplatz. Dekadent irgendwie, aber Spaß natürlich. Ok, der Platz ist auch mit Bäumen bewachsen, soweit die Ähnlichkeit, aber hier wird sicherlich niemals Kloppo auf dem Wagen vorbeikommen (ok, auf dem Borsigplatz halt auch nicht mehr).

Ich schweife ab, melde mich später wieder, denn ich bin in diesem Moment dabei, die Schönheiten während einer Seinebootsfahrt zu verpassen, weil ich schreibe. 
Blumige Grüße einstweilen an alle Daheimgebliebenen.


          



Samstag, 7. Mai 2016

Meine ganz persönliche AIDA-prima-Taufe

Lange nichts von mir gegeben - zumindest in diesem Blog nicht.
Heute wird AIDAprima in Hamburg getauft, von einem Kind. Ein Kind tauft einen Riesen (ok, Jugendliche, sie ist 13). Ach so, SIE, das ist Emma Schweiger, Tochter vom Till.
Ich werde mir das am Fernseher anschauen, weil ich, obwohl Schiffsfan, einfach zu faul war, für einen Tag dort hinzufahren. Meine Freunde, die zwei weltgrößten AIDA-Fans, sind jetzt gerade in Hamburg und werden live miterleben, wie die Prima dann prima auf Prima getauft wird.
Sie werden mir zuwinken, und ich winke zurück.
Meine Erdbeerbowle steht schon bereit, aber ich trinke sie und werfe sie nicht vor lauter Aufregung an den Fernseher.
Prost!
                               
Und wenn Ihr mal mit AIDA fahren wollt, fragt bei uns an, denn wir haben ja den besten Fan alle zwei Wochen zur Beratung bei uns im Reisebüro. Sie kennt alle Schiffe, eine bessere Beratung bekommt Ihr nirgendwo. Und wenn sie auch beteuert, die Prima wäre nicht ihr Schiff, wartet es ab - das entert sie auch noch. Ahoi!



Ab durch die Hecke zum Traumhotel nach S.

Nachdem uns Plymouth nicht haben wollte, oder genauer gesagt, wir wollten Plymouth nicht, war in South Brent ein Ersatz gefunden. Für eine ...