Sonntag, 10. Mai 2015

Neapel sehen und sterben, aber erst noch nach Capri

Neapel stand nur insofern auf unserem Programm, als daß wir es durchfuhren, um den Hafen zu erreichen. Hier sollten ja einige Frauen verkauft....., ach nein, falsch, hier wollten wir eine Fähre nach Capri nehmen.
Neapel wird sicher auch seine interessanten Ecken haben, aber die sollten einem dann auf einer anderen Reise eine gute Stadtführung eröffnen. Beim An- und Durchfahren allein scheinen mir diese nicht so offensichtlich. 
Aber ich will nicht ungerecht sein und vorschnell urteilen, denn ich bin ja unwissend, da ich die Stadt noch nicht besichtigt habe. 
Ein paar Fotos lasse ich meine Eindrücke wiedergeben:

Linienbus in Neapel


Wohnhaus an der Küstenstraße


Castelnuovo

Unser Busfahrer war 'beeindruckt' von der Fahrweise in dieser Stadt, aber er hat ja keine Probleme, sich extrem schnell anzupassen. Rom ist verkehrstechnisch gegen diese Stadt ein Waisenknabe.



LKW schneidet unseren Bus gnadenlos

An jeder roten Ampel (sofern da überhaupt mal einer stehen bleibt) bekommt man einen Spezialservice. Entweder wirft einem jemand eine Familienpackung Papiertaschentücher vor die Windschutzscheibe (Kommentar im Bus: da ist bestimmt 'Stoff' drin), oder es wird einem die Windschutzscheibe gewaschen, oh, sorry, korrekt müsste es heißen, verschmiert, denn man hat ja nicht viel Zeit.
Wir wollten allerdings unsere weitgereisten Fliegen gern noch behalten und winkten dankend ab.
Die Taschentücher hätte ich allerdings gut brauchen können bei meinem Schnupfen. Meine 6 Pakete waren nämlich schon aufgebraucht.

Ein schöner Anblick dann am Hafen: Kreuzfahrtschiffe! AIDAblu, ein Norwegian Cruise Liner und eine MSC-Schönheit zierten die Mole Beverello, wo auch wir hinmussten.


AIDA und NCL auf Mittelmeerkreuzfahrt

Die recht unruhige Überfahrt nach Capri möchten nun sicherlich die wenigsten von uns hier detailliert beschrieben wissen. Ich lasse es auch und erwähne nur kurz, daß wir halt irgendwann da waren....
Nachdem es auch bei mir, der Super-Seetauglichen, eine zeitlang gedauert hat, bis ich eingesehen habe, daß die Insel unter mir nicht schwankt, war alles wieder wunderschön.
Gutes Wetter, herrliche Aussichten von Anacapri und der Villa San Michele aus. 
Und es tut mir leid für alle, die sich auch auf der Busfahrt dort hinauf über die Serpentinen immer noch wie auf dem Schiff fühlten und sich das dort erlebte noch einmal 'durch den Kopf gehen ließen'.


Blick von Anacapri aus

Aber schön war's halt doch, oder? 


Capri - Überblick

Blick von der Villa San Michele aus, Wohn- und Wirkungsstätte des schwedischen Arztes Axel Munthe. Ich bin froh, daß nach einer Diskussionsrunde mit einigen Gästen die wenigsten wussten, wer das ist bzw. war. Ich wusste es auch nur, weil mir davon schon mehrfach auf Capri berichtet wurde, aber beim ersten Besuch kam ich mir komisch vor. Der Reiseleiter erwähnte diesen Namen und alle nickten wissend, ja, ja, Axel Munthe, klar, der berühmte Arzt, den kennt jeder. Nur Gabi nicht.
Jetzt kenne ich ihn aber, und zwar besser in Form von O.W. Fischer als Darsteller im Film von 1962. 
Aber bitte, jetzt nochmal ehrlich, 1962!!!! Da wurde ich gerade geboren.


Capri-Cat






Capri-Dog

Die Rückfahrt mit der Fähre war übrigens sehr harmlos. Man konnte sich sogar gefahrlos unterhalten. 








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