Montag, 1. Mai 2017

Zeven getestet - ganz schön schön!

Während andere in den Mai tanzen, schlafen wir hinein. Und zwar in dem Hotel, das wir für unsere Silvesterreise ausgeguckt haben. Ringhotel Paulsen in Zeven. 
"Zeven? Was und wo ist das denn?" mag jetzt so mancher fragen. 
Fahrt mal mit dem Finger auf der Landkarte von Bremen nach Hamburg. In der Mitte ein bisschen nach links abdriften, und da liegt Zeven. Ein kleines, nordisch-schlicht-nett-bodenständiges Backsteinhausstädtchen, in dem es alles gibt, was man braucht: Einen schönen kleinen Park zum Spazierengehen (alles schön flach), eine Kirche, ein Museum, eine Shoppingstraße mit einigen Mode-  und 4 Schuhgeschäften (was wir Frauen ja bei Freizeitüberschuß, und eigentlich auch sowieso zum Leben brauchen).  
Nette Cafés gibt es auch, und natürlich nicht zu vergessen, das Ringhotel Paulsen. 
Ich glaube, Frau Paulsen senior ist uns vor dem Einchecken schon vor der Tür über den Weg gelaufen und hat uns in dem bestärkt, was wir sowieso schon wussten, nämlich daß es heute   draussen ganz schön kalt ist. 
Ach was, als ob uns das schockt! Wir haben Ende April Wien im Schnee überlebt, obwohl es da schon längst mild sein sollte. Die Blumen hatten das nämlich dort auch schon gedacht und mal die Köpfe rausgestreckt. Fataler Fehler. 
Hier in Zeven meint ein riesiger Magnolienbaum auch, es wäre Frühling. 
Nun ja, ist es offiziell seit Mitte März auch. 
Aber der Himmel ist klasse blau.
Wir beziehen also unser Zimmer und sind angenehm überrascht. 
Alles ist schön hergerichtet, das Zimmer sehr schön und gepflegt eingerichtet. Wir fühlen uns von der ersten Minute an wohl. Dazu trägt auch das sehr nette Personal bei. Der Kellner im Restaurant, für mich nicht nur dialekt-technisch, sondern auch optisch ein nordisches Schmankerl, plaudert gern und präsentiert uns eine gut durchdachte Speisekarte - und noch eine spezielle Empfehlung, über die ich schon bald berichten werde. 
(Seid gespannt. Das gibt einen neuen Kurztrip) 
Und was wir bestellen schmeckt auch noch alles hervorragend. Restaurant-Ambiente und das gute Essen heben unsere ohnehin schon gute Laune noch mehr. Trotz Genuss verputzen wir alles ratzfatz schnell. Normalerweise würde ich jetzt ein Foro vom schönen "Essensgebilde" präsentieren, aber die Teller waren zu schnell leer. 
Also gibt's für Euch hier nur die jämmerlichen Reste. 
Das waren ein Rindersteak und ein Spargelsalat. Dieser übrigens so angemacht wie ich es bislang nicht kannte: Mit Avocado, Mozzarella und Kräuterdresing. Ein Hochgenuss. 
Aber ein bisschen Dessert habe ich noch für Euch und verabschiede mich nach Stade, über das ich als nächstes berichten werde. 

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